Fuchsspur
Fertig mit unserer Ausbildung, wurden wir nach Norden geschickt. Wir sollten uns auf die Suche nach 10 Lanzenreitern aus Tiefhusen machen, die schon längst in Hillwalla erwartet werden.
Dazu machten wir uns auf den Weg zur Orkpforte. Dort angekommen, sahen wir in wenigen Meilen Entfernung vor einem kleinen Wäldchen die Überreste eines Schlachtfeldes. Dort haben wir die Überreste von 9 der 10 vermissten Lanzenreitern entdeckt. Nachdem diese begraben waren, sind wir den Spuren in das Wäldchen gefolgt, wo wir auf einer Lichtung 10 Stammeskrieger der Orks, 2 Schamanen und den letzten Lanzenreiter gefesselt vorfanden.
Ich ließ aus deren Feuer eine Illusion eines Feuerelementars entstehen. Leider hat einer der Schamanen die Illusion durchschaut und Faenwulf hat in daraufhin mit 2 Pfeilen getötet. Ich sorgt anschließend dafür, das die Pferde durchgehen und wir steckten die Zelte in Brand. Fünf Orks sind auch direkt geflohen, die anderen konnten wir gerade so töten. Als wir nach dem erfolgreichen Kampf das Wäldchen verlassen wollten, sahen wir 200 Orks, die die Orkpforte versperrten. Somit waren wir gezwungen, einen anderen Weg aus dem Orkland zu finden.
Das erwies sich als schwierig, vor allem da wir von den Orks gejagt und gehetzt wurden. Mit Borons Hilfe als eine Vision von Deniz wurden wir zu einer Stadt mitten im Orkland geführt: Phexcaer.
Wir konnten uns gerade noch hinter die schützenden Stadtmauern vor den Orks retten. Allerdings belagerten diese dann Phexcaer – insgesamt immerhin 400 Orks! 200 dieser Orks forderten unsere Auslieferung, die anderen sahen zu.
Aufgrund einer alten Legende greifen die Orks Phexcaer nicht an. Diese Legende besagt, dass ein Riese die Stadt beschützt. Allerdings war der Riese schon lange nicht mehr da und die Einwohner von Phexens Stadt machten sich daher Sorgen. Aber ein Angriff der Orks kam nicht. Aber auf Dauer schadet eine Belagerung der Stadt ebenfalls enorm.
Aber dies war nicht das einzige, worum wir uns in Phexcaer kümmerten. Bald stellten wir fest, dass sich ein Diener des Namenlosen in Phexcaer als Priester herumtreibt, gut besuchte Messen liest und Brot an die Einwohner der Stadt verteilt. Wir stellten fest, dass diese Brot mit einer Droge versetzt war – dies erklärte die unheimliche Popularität dieses Priesters! Diesen Priester entlarvten Faenwulf und Amira in einer Nacht und Nebel-Aktion. Dabei trafen sie auf eine jungen Magier – Galjan – der sich ebenfalls in diesem Tempel herumtrieb und auf der Suche nach irgendeinem Buch war.
Schließlich fanden wir einen Weg mit den Orks „fertig“ zu werden: Es existiert ein altes Bündnis zwischen einem Orden des Phex, der Bruderschaft des Schattens, und den Orks die besagt, dass die Bruderschaft des Schattens freies geleit im Orkland haben. Die Mitglieder der Bruderschaft sind durch eine Tätowierung von Phex unter dem linken Arm gekennzeichnet. Wir fanden eine Elf, der sich bereit erklärt uns in die Bruderschaft aufzunehmen und zu tätowieren.
Als wir die Orks an diese alte Bündnis erinnerten, forderten sie von uns auf einen phexgefälligen Wettstreit auszutragen. Sollten wir diesen Gewinnen, würden die 400 Orks abziehen und ihre Belagerung von Phexcaer beenden. Folgende Aufgaben hatten wir zu bewältigen: Ich musste auf Deniz wieder aufgetauchtem Pony gegen einen der Orks reiten, Deniz musste auf einem Eber gegen einen der Orks reiten, Amira musste auf einen Bären klettern(!) und Faenwulf trank mit einem Oger um die Wette.
Den Wettstreit haben wir selbstverständlich gewonnen und die Orks zogen allesamt ab! Wir konnten gehen.
Deniz beschloss allerdings in Phexcaer zu bleiben um sich dort um den Boronsanger zu kümmern. Auf dem Weg den Bomir stromabwärts nach Thorwal begleitete uns jedoch Galjan, der Magier den Faenwulf und Amira bereits getroffen hatten.