Der Auftakt

Katjenka erzählt:

Nachdem wir in Phexcaer endlich unser Problem mit diesen lästigen Orks gelöst hatten - Phex sei Dank - konnten wir die Stadt endlich wieder verlassen.

Allerdings waren wir nicht mehr komplett. Deniz, unser Boron Priester, der von Boron selbst durch Visionen nach Phexcaer gelenkt wurde, bleibt in der Stadt zurück um sich der Bewohner anzunehmen. Möge Mokoscha ihn auf seinem Weg geleiten und beschützen.

Stattdessen segelt ein junger Magier (der sein Können vielleicht noch ein wenig überschätz) mit uns den noch schiffbaren Bodir hinunter gen Thorwal. Mal gespannt was diese Stadt zu bieten hat. Immerhin feiern Thorwaler gerne. Und eine Magierakademe gibt es dort glücklicherweise ebenfalls. Für mich wird es nämlich mal wieder Zeit mich ganz der Magie zu widmen eine große Meditation durchzuführen. Kaum in Thorwal angekommen läuft uns doch wahrhaftig der einzige Thorwaler aus dem Norden über den Weg den ich kenne: Raluf. Ich traute meinen Augen kaum. Das Wiedersehen war groß, schließlich sind wir einige Zeit gemeinsam gereist und haben auch ein Abenteuer miteinander bestanden. Es wurde ein äußerst vergnüglicher Abend; so feiern also Thorwaler. Wie heißt es so schön: „Man ist nicht betrunken, wenn man auf dem Boden liegen kann ohne sich dabei festzuhalten!“. Stimmt. Vor lauter Freude startete ich noch ein kleines Favilludo-Feuerwerk bis ich doch noch vom Tisch auf den Boden gefallen bin. Und ich hatte ernsthafte Probleme, mich an ihm (dem Boden) festzuhalten. Aber Nanouk hat sich um mich gekümmert - zumindest hat man mir das am nächste morgen erzählt.

 

Nachdem sich Aufregung um unser Wiedersehen mit Raluf gelegt hatte, kehrte bei uns Ruhe ein und ein jeder von uns widmete sich seinen Studien. Die hiesige Akademie gewährte mir die Nutzung eines kleinen Raums, in dem ich meine große Meditation durchführen könnte. In den 4 Wochen, die ich damit beschäftigt war, sah ich meine Kameraden kaum noch. Sie erzählte mir jedoch, dass der Magier Galjan, der mit uns aus Phexcaer nach Thorwal gekommen war die Stadt schon wieder verlassen hat. Nachdem meine Meditation abgeschlossen war - ich fühlte mich stärker und magischer als je zuvor - stand das Sonnenwendfest am 24. Hesinde an. Raluf hat uns zu diesem Fest bei der Hedfrau Garheld eingeladen. Bei diesem Fest ist es Brauch, dass man sich die ganze Nacht über Geschichten erzählt, um so die längste Nacht des Götterlaufs zu überstehen. Während dieser Feier jedoch gerieten die zwei großen thorwalischen Seefahrer Phileasson Foggewulf und Beorn der Blender aneinander. Erst Hedfrau Garheld konnte den Streit beenden indem sie beide aufforderte eine Wettfahrt um ganz Aventurien zu bestreiten. Dabei sollten 12 göttergefällige Aufgaben innerhalb von eineinhalb Götterläufen bestanden werden. Aufbruch ist in 7 Tagen, kurz nachdem die erste Aufgabe gestellt wird.

Raluf springt vom Tisch auf um zu Phileasson zu eilen, da er unbedingt bei diesem Abenteuer mitmachen möchte. Und uns meldet er gleich mit an! Diese Wettfahrt klingt auf jeden Fall sehr interessant, so dass ich Raluf danken muss, dass er auch glich in unserem Namen gefragt hat.

 

Die kommende Woche verbrachten wir damit in dem Winterhafen Thorwals rudern zu üben. Insgesamt waren wir 30 Leute, die gemeinsam auf große Fahrt gehen wollten. Endlich kam der große Tag, an dem die Wettfahrt beginnen sollte. Hedfrau Garheld verkündete, dass wir als erstes ins Yeti-Land reisen sollten, um dort einen zweizahnigen Kopfschwänzler zu fangen. Dieser sollte dann mit einem Teil der Schiffsmannschaft wieder zurück nach Thorwal gebracht werden. Die übrigen Abenteurer sollten weiter Richtung Norden zeihen um den Himmelsturm zu finden und dessen Geheimnis zu erkunden. Und das mitten im Winter!!

 

Nun startet also die große Wettfahrt um ganz Aventurien. Möge Mokoscha uns leiten auf unserem Weg.