Vallusa

Katjenka berichtet:

Am nächste Tag brachen wir auf Richtung Vallusa. Die ersten drei Tage kamen wir zügig und ohne Zwischenfälle voran.

Am Abend des dritten Tages trafen wir in Skorpski ein. Hier mussten wir von der Reichsstraße abbiegen um durch die Sümpfe nach Vallusa zu gelangen. Da es in den letzten Tagen viel geregnet hatte, waren wir auf die Hilfe eines Führers angewiesen. Die Nacht verbrachten wir noch in Skorpski und am nächsten Morgen brachen wir auf. Es hat einen ganzen Tag gedauert, bis wir endlich in Vallusa ankamen. Galjan und ich haben uns in einem der besseren Gasthäuser einquartiert, während unsere Gefährten eine einfachere, und deshalb günstigere, Bleibe bevorzugten.

Als der nächste Morgen anbrach, gingen wir daran, die Stadt zu erkunden - schließlich mussten wir einen Steppenwolf und eine silberne Flamme finden. Dringlicher war jedoch zu erfahren, ob Beorn der Blender sich noch in Vallusa aufhält. Recht schnell brachten Falk, Nanouk und Said in Erfahrung, dass er bereits vor einigen Tagen die Stadt wieder verlassen hat und zwar um seine Reise mit Streitwägen fortzuführen. Das kam uns doch reichlich merkwürdig vor. Wir wollten diesbezüglich noch weiter Erkundigungen einholen. Bereits am Abend zuvor hatten wir eine Statue von 4 Wölfen auf dem Marktplatz gesehen. Beim genaueren Betrachten dieser Stauen ist uns eine Inschrift auf Alt-Isdira aufgefallen. Leider konnte sie keiner von uns entziffern. Im nahegelegenen Rathaus haben wir aber jemanden gefunden, der uns die Inschrift übersetzen konnte:

 

Mein Bruder wurde gemordet und ist nach Gontarin gegangen. Nun ist es an mir, unsere Schande zu tilgen. Das Orakel sagt, an einem Ort - Blutturm genannt - werde ich den Frevler finden und ich würde die letzte meines Stammes sein, die den Räuber bekämpft. So ist sein Schicksal besiegelt und Selflanatil wird nach Tie’shianna zurückkehren.